Do IT yourself! - BoomBox

Inhaltsverzeichnis

Projektidee

Material

Do IT yourself!

Fazit

Projektidee: BoomBox

Die Idee, eine "BoomBox" zu bauen, wurde durch eine Sendung von "SCHROTT OR NOT" (KiKa) angeregt, in der zwei Gruppen von Jugendlichen aus selbst zusammengestellten Bauteilen von einem Schrottplatz eine Bluetooth-Box (Boombox) zusammenbauen sollten.

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Material

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Do IT yourself!

Zunächst musste der alte Schubladenschrank bis auf vier Seiten "entkernt" werden, auch die Rollen wurden abmontiert und später wieder an anderer Stelle angebaut. Anschließend wurden die Aussparungen für die 2 großen und kleinen Lautsprecher in eine Seitenwand gesägt, während auf der gegenüberliegenden Seitenwand Aussparungen für einen Schalter und das Bassreflexrohr in das Holz gesägt wurden:

Als nächstes wurden das Gehäuse und alle anderen außen sichtbaren Bestandteile der BoomBox mit Goldfarbe angesprüht. Danach wurde der neue Boden angeschraubt und an diesen die zuvor demontierten Rollen angebaut. Auch die ersten Elektronikkomponenten wurden in das Gehäuse geschraubt (Frequenzweichen) bzw. geklebt (Bluetooth-Verstärker, Bassreflexrohr, Gehäuse für die Hochtöner):

Nun wurden die Lautsprecher in die dafür vorgesehenen Aussparungen eingebaut und mit den Frequenzweichen verkabelt:

Im nächsten Bauabschnitt wurde es ernst: Die Frequenzweichen wurden an den Bluetooth-Verstärker angeschlossen und dieser wiederum an das 19V-Notebook-Netzteil. Außerdem wurde eine kleine Steckdose für das 5V-Steckernetzteil eingebaut und dieses über das USB-Kabel mit dem Arduino Uno verbunden. Beide Netzteile wurden über einen eingebauten, handelsüblichen Wandschalter mit einem 220V-Anschlusskabel verbunden und alles wurde ordentlich mittels Kabelbinder fixiert. Ein erster Soundcheck mit einem per Bluetooth angeschlossenen Smartphone lief super!

Schließlich musste noch das BoomBox-Schild angeklebt und von 12 LEDs beleuchtet werden. Dazu wurden die passenden Löcher gebohrt und die LEDs wurden auf eine Mini-Lochrasterplatine gelötet:

Von diesen Mini-Lochrasterplatinen ausgehend wurden alle GND-Kabel der LEDs auf einer größeren Lochraterplatine miteinander verbunden und schließlich über ein weiteres Kabel an den GND-Anschluss des Arduino Unos angeschlossen. Der Pluspol der LEDs wurde dagegen jeweils auf einer weiteren Mini-Lochrasterplatine mit einem 220 OHM Widerstand verbunden und von dort an die I/O-Pins D2 bis D13 des Arduino Unos angeschlossen. Das Ergebnis sieht etwas chaotisch aus, funktionierte aber (fast) auf Anhieb: Nachdem eine "Blink-LED" gegen eine gewöhnliche LED ausgetauscht wurde - eine Verwechslung, die für einige Verwirrung sorgte und eine vergebliche Fehlersuche im Arduino-Sketch zur Folge hatte - leuchteten die LEDs wie gewünscht und lassen sich nun jederzeit über den Arduino Uno in beliebiger Weise als Blink-, Lauf- oder Dauerlicht programmieren:

Zum Schluss wurde der Deckel mittels Scharnieren an die BoomBox geschraubt und mit einem Knopf versehen, um die Box leicht öffnen zu können.

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Fazit

Die fertige BoomBox sieht nicht nur gut aus, sie hat auch einen tollen Sound - der mit einem leistungsstärkeren Bluetooth-Verstärker noch lauter sein könnte, da die eingebauten Lautsprecher deutlich mehr Power haben. Und dank des Arduino Unos lassen sich coole Party-Leuchteffekte mit den 12 LEDs programmieren!

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